Eine heute in Psychological Medicine publizierte randomisierte kontrollierte Studie (RCT) belegt eine signifikante und klinisch relevante Reduktion der ADHS-Symptomatik bei Erwachsenen durch die digitale Therapie „attexis“1. Forschende von GAIA untersuchten gemeinsam mit dem Universitätsklinikum des Saarlandes, dem Universitätsklinikum Mainz, dem Universitätsklinikum Bonn, der Universität zu Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Wirksamkeit der digitalen Intervention, die bereits dauerhaft im DiGA-Verzeichnis gelistet ist. Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund einer anhaltenden Unterversorgung von Erwachsenen mit ADHS in Deutschland und Europa von besonderer Relevanz.
Es ist ein starkes Signal für den Gesundheitsstandort Deutschland: Ab dem 1. Juli 2026 kann die Depressions-Therapie deprexis, die in Deutschland als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) gelistet ist, in der Schweiz verordnet und erstattet werden. Damit gelingt es GAIA als weltweit erstem Unternehmen, eine DiGA in zwei nationalen Märkten in die Regelversorgung zu bringen. Dieser Erfolg unterstreicht das wachsende Potenzial digitaler Therapien als deutschen Exportschlager und kann als Blaupause für die Internationalisierung von DiGA angesehen werden.